KOMMT AM 13.5. um 18:00 ins KUKU – und ENGAGIERT EUCH – BÜHNE FREI FÜRS GASWERK!

Einladung zum dritten Vorbereitungstreffen: am 13. Mai 2014, 18:00 im KUKU Linke Wienzeile 94 BÜHNE FREI FÜRS GASWERK! Das Gaswerk Leopoldau muss endlich geöffnet werden! Dies ist ein Aufruf an alle Leute, soziale und kulturelle Projekte, Theatermacher_innen, urbane Gärtner_innen, Bands, Künstler_innen, Aktivist_innen, … Weiterlesen

CIT @ SEiSMiC – soziale Innovation für die Stadt der Zukunft

Diskussionsrunde am 19.03.2014, 10:00-15:00, in der IG-Architektur, Gumpendorferstrasse 63b

im Rahmen des EU-Forschungsprojekts von AIT Austrian Institute of Technology GmbH

SEiSMiC (Societal Engagement in Science, Mutual learning in Cities) zielt auf die Einbindung von Gesellschaft in Wissenschaft ab. Das durch die EU-Kommission geförderte Projekt hat zum Ziel Menschen aus unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft, städtischen AkteurInnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Planung zu vernetzen und ihnen eine gemeinsame Plattform zum Austausch und zum gemeinsamen Arbeiten zu bieten. Diese Plattform soll dazu dienen gemeinsam einen Dialog mit dem Schwerpunkt Soziale Innovation zu starten. Der Fokus liegt hierbei auf Fragestellungen der Urbanisierung und auf den Herausforderungen, die sich für europäische Städte heute und in Zukunft ergeben. Diese Herausforderungen können je nach Charakteristik individuell für nur eine Stadt gültig sein, oder auch generalisierbar für mehrere oder eine Vielzahl von Städten zutreffen.

CIT Collective wurde eingeladen als ein Gast über Herausforderungen für Wien mitzudiskutieren und als potentieller Akteur in einem der 10 Nationalen Netzwerke zu wirken, die sich in den Teilnahmeländern bilden werden und sicherstellen sollen, dass lokale Herausforderungen und Fragestellungen gehört werden und zur europaweiten Forschungs- und Politikdebatte beitragen.

Theresa Schütz nannte in Vertretung des CIT Collective die Relevanz kreativer reproduktiver urbaner Gemeinschaften für die Verbesserung sozialer und ökologischer Lebensbedingungen in Wien. Gemeinsam mit ihren DiskussionspartnerInnen wurde unter anderem der Standpunkt erarbeitet, dass es nötig wäre in Wien eine stadtpolitische Kultur der Ermöglichung und Anerkennung von reproduktiver lokaler Ko-Produktion zu etablieren, welche die Räume und Akteure der urban Commons auch als LivingLabs und Good Practices sozialer Innovation begreift und zulässt. Insofern könnten sich Stadt-KonsumentInnen zu Ko-ProduzentInnen emanzipieren – das tun auch schon viele Initiativen mit ihren Aktionen zur Re-politisierung des öffentlichen Raums und der Wieder-Aneigung des Stadtraums. Es sind diese und andere Initiativen des Wandels, die ihre jeweiligen Umgangsformen mit den sich verknappenden und sozial immer ungerechter aufgeteilten materiellen und immateriellen urbanen Ressourcen aus dem Alltagsleben heraus entwickeln, lokale Herausforderungen direkter erfahren und benennen können und so im Austausch mit den von oben gesteuerten Rahmenhandlungen einer sozial gerechten Stadtpolitik und nachhaltigen Raumplanung für soziale Innovationen in Wien wirken könnten.

 

CIT @ salon public #3

Internationale, interdisziplinäre Konferenz vom 24. – 25. 10. 2013, im Az W

public! Symptome der Privatisierung und der Verlust der Urbanität. 
Internationale, interdisziplinäre Konferenz vom 24. – 25. 10. 2013, im Az W
 
Theresa Schütz stellt die Initiative CIT Collective im salon public #3 vor.

Die Visionen des CIT Collective für das stillgelegte Gaswerk Leopoldau als urban Common und das Projekt CIT – Culture is Transformation – als kollektives Lern- und Organisierungsvorhaben zur kulturellen Nachnutzung des Gaswerks werden als ein Beispiel einer Stadtentwicklung von unten präsentiert.

Präsentation zum Download: CIT@public_input

Anschliessend wird mit der künstlerischen Leitung der Tabakfabrik Linz und der geschäftlichen Leitung der Zwischennutzungskampagnen der aspern-Seestadt am Panel V.  das Verständnis des CIT Collective von Stadtplanung als kollektiver Aneignungs-, Lern- und Organisierungsprozess zwischen Selbstorganisation und Steuerung, von unten und oben befragt. Dabei werden gemeinsam mit dem interessierten Publikum am Panel V. unter anderem auch zu den folgenden Fragen und Themen der Praxis im öffentlichen Stadtraum Antworten gesucht: Verantwortung für die Öffentlichkeit und wer besitzt das „Öffentliche“? Wer entwickelt welche Visionen? Nur die „unfertige“ Stadt kommuniziert.

Link und mehr zu salon public: http://www.contentassociates.cc

CIT @ hinterhof kontrovers #3

hinterhof kontrovers #3Zwischennutzung. Gentrifizierungsmotor oder kreativer Freiraum?

eine Veranstaltung von art:phalanx am 04.09.2013 bei Hinterhof kontrovers #3
mit Theresa Schütz, Amila Sirbegovic und Erich Bernard, Moderation von Elke Krasny.

In lockerer Runde wird den gewichtigen Fragen nachgegangen, warum kulturell und sozial engagierte Initiativen als Zwischennutzer immer häufiger unter Verdacht geraten, vermeintlich destruktive Gentrifizierungsprozesse zu verstärken. Während die Einen darunter unvermeidbare urbane Transformationsprozesse verstehen, vermuten Andere spekulationsgetriebene Interessen dahinter. In jedem Fall ist es ein sensibles Terrain!

Theresa Schütz taucht mit dem Publikum in die unmittelbare Praxis des CIT Collective und in das Kämpfen um die kulturelle Nachnutzung der stillgelegten Industriebrache Gaswerk Leopoldau. Eine Einladung zu einem Zwischennutzungs-Workshop Neu-Leopoldau in die Kamera haltend, vermutet sie und warnt sie vor den Bestrebungen der Eigentümer- und Entwicklungsgesellschaft „Neu-Leopoldau“ Zwischennutzungen als symbolische Aufwertungsprogramme für schwer vermittelbare Immobilien  instrumentalisieren zu wollen und für kurzfristig abschöpfbare wirtschaftliche Profite rein private Interessen zu verfolgen. Dabei betont sie dennoch die allgemeine gesellschaftliche Relevanz von temporären Raumaneignungen und unterstreicht die Möglichkeit und gesellschaftliche Notwendigkeit leerstehenden Raum – und sei es nur für gewisse Zeit – als sozial nachhaltige Impulsbasis für Flüchtiges, für Experiment und gesellschaftliche Lernprozesse öffentlich zur Verfügung zu stellen. Wie und wie ganz konkret im Fall Gaswerk Leopoldau wird diskutiert und gilt es hier und jetzt zu erpoben, sollte Zwischenutzung als Motor kulturellen Wandels gesellschaftliche Verbesserungen, Alternativen und Neuerungen bewirken können, oder zu bewirken suchen…

LINK: http://hinterhofkontrovers.wordpress.com

Mitschnitt von Mies.Magazin: 

Kritische Kartierung: Widerstände gegen „Stadtentwicklungsprojekte“ und Bauvorhaben in Wien

Traurigerweise hat jede Großstadt ihre Geschichte von Widerständen gegen Bauvorhaben, Spekulation, Vertreibung oder wie es neuerdings so schön heißt: „Stadtentwicklungsprojekte“. Auch in Wien gibt es dafür zahlreiche historische Beispiele, die leider oft sofort wieder in Vergessenheit geraten.

Hier eine Karte mit Orten von Widerständen und Unbehagen gegenüber von oben geplanten, profitorientierten Plänen zur Umgestaltung unserer Stadt. Die Karte ist „work in progress“: Also nur eine erste Skizze, die sich ständig weiter entwickelt. Informationen zum Hinzufügen bitte an: cit.collective@gmx.at

Ein Klick auf die folgende Grafik öffnet die eigentliche Karte im Großformat