TALK @ VIENNA OPEN

Artists and Urban Commons

Vortrag von Stefanie Wuschitz

Der Vortrag konzentriert sich auf Strategien der Aneignung, die es selbst-organisierten, unabhängigen Initiativen erlauben, neue Praktiken urbanen Lebens und Arbeitens umzusetzen und in eigener Geschwindigkeit zu erproben. Dabei sollen die üblichen ökonomischen Instrumentalisierungen und politischen Vereinnahmungen vermieden werden, die mit dem organischen Entstehen von kreativen Stadtteilen Hand in Hand gehen.

Vienna Open 2013 – Artists and Urban Commons – Vortrag von Stefanie Wuschitz from neuearbeit on Vimeo.

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EINE ANDERE STADT WIRD MÖGLICH ?!!

…der Anfang eines kollektiven Aneignungsvorhabens unseres Rechts auf Stadt soll am Gaswerks Leopoldau gesetzt werden. …das Gaswerk Leopoldau als Experimentierort für neue urbane Formen des Zusammenlebens, -wohnens, -arbeitens, -wirtschaftens   *************************************************************************************************** FUTURE HORIZON – Simulationsraum der Zukunftsgesellschaft Ein  Gelände in Wien wird … Weiterlesen

Kritische Kartierung: Widerstände gegen „Stadtentwicklungsprojekte“ und Bauvorhaben in Wien

Traurigerweise hat jede Großstadt ihre Geschichte von Widerständen gegen Bauvorhaben, Spekulation, Vertreibung oder wie es neuerdings so schön heißt: „Stadtentwicklungsprojekte“. Auch in Wien gibt es dafür zahlreiche historische Beispiele, die leider oft sofort wieder in Vergessenheit geraten.

Hier eine Karte mit Orten von Widerständen und Unbehagen gegenüber von oben geplanten, profitorientierten Plänen zur Umgestaltung unserer Stadt. Die Karte ist „work in progress“: Also nur eine erste Skizze, die sich ständig weiter entwickelt. Informationen zum Hinzufügen bitte an: cit.collective@gmx.at

Ein Klick auf die folgende Grafik öffnet die eigentliche Karte im Großformat

Video: Raum für Träume im Gaswerk Leopoldau

Das immense Potential der Freiflächen, wie auch der leerstehenden Gebäude, um Wünsche im Gaswerk Leopoldau Wirklichkeit werden zu lassen, ist vielen Menschen oft nicht ersichtlich – schließlich umgibt das Gelände heute eine undurchsichtige Mauer.

Das Video zeigt eine Zusammenstellung von alten Aufnahmen aus dem Inneren des Areals.

Soll all dies wirklich einem x-beliebigen Stadtentwicklungsprojekt weichen? An welchem Raum sonst könnten ganz andere Wünsche Wirklichkeit werden, wenn nicht hier?

 

Wunschproduktion Gaswerk

Im Rahmen des Urbanize-Festivals fand am Donnerstag, den 11.10.2012 ein dreistündiger Wunschproduktions-Workshop statt. Dieser war ein erster Meilenstein für den vom CIT-Collective geforderten langsamen, sanften und offenen Planungsprozess: Denn im Workshop konnte erstmalig der lockere Ideen-Rahmen des CIT-Collective mit konkreten Ideen und Wünschen von Anrainer_innen und anderen interessierten Stadtbewohner_innen gefüllt werden.

Die Ergebnisse des Brainstormings und der Diskussionen werden derzeit ausgewertet und zu Themen- und Ideenbereichen zusammengefasst.

Pressemitteilung: CIT-Collective fordert Gaswerk Leopoldau für Alle!

Presseaussendung 11. Oktober 2012

So nicht: Das leerstehende städtische Wiener Gaswerk Leopoldau soll durch eine Verwertungsgesellschaft meistbietend verscherbelt werden!

Wir denken, dass das freigewordene Areal mit wunderschönen Jugenstilgebäuden aus den 1910er Jahren der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden soll, anstatt es der Immobilienspekulation auszuliefern. Nachdem das Areal über Jahre ungenutzt war und einem teilweisen Verfall preisgegeben wurde, wird es nun plötzlich in einem sehr fragwürdigen Eilverfahren an Planungsbüros zur ‚Entwicklung‘ und Verwertungsvorbereitung weitergeben. Dieses Eilverfahren endet nach nur drei Wochen am 15. Oktober (kommenden Montag). Zur Einreichung zugelassen sind dabei nur staatlich geprüfte Ziviltechniker_innen mit Kammermitgliedschaft.

Diese strategisch gesetzte Zugangsbeschränkung widerspricht nicht nur sehr augenscheinlich der angeblichen ‚Offenheit‘ dieser ersten Planungsphase, sondern stampft auch gleichzeitig den vollmundigen Anspruch eines generell ‚kooperativen‘ Planungsprozesses in den Boden.

Es ist wie immer: Die Stadt hat durch äußerst eng gesteckte Rahmenbedingungen jedwede mögliche kreative Teilhabe durch die Bevölkerung an der Ideenfindung im Keim erstickt. Diese Situation muss verhindert werden! Es kann nicht sein, dass ein historisches und einzigartiges Objekt in der Größe eines ganzen Stadtteiles (23,5 ha) in einem üblichen Schnellverfahren ohne die breite Beteiligung der Bevölkerung einer neuen Nutzung zugeführt wird. Deswegen fordert das CIT-Collective:

1) Stoppt die derzeitige Einreichfrist für die erste Phase des Planungsverfahrens! – Ideen, Diskussion und echte Teilhabe brauchen viel Zeit!

2) Öffnet den Zugang für alle Interessensgruppen und Individuen – auch ohne explizit ziviltechnische Ausbildung! – Echte Partizipation sortiert nicht aus, sondern bindet unterschiedliche Positionen ein!

3) Veröffentlicht umgehend die bisher unter Verschluss gehaltenen aktuellsten Kontaminations-Berichte über das Gaswerk Leopoldau! Denn die dortige Schadstoffbelastung des Bodens stellt nachweislich noch immer eine weitreichende Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung dar! – Offene Prozesse geben Informationen frei, statt sie zu verstecken!

Weitere Informationen aus unserer Sicht finden Sie auf unserer Website: https://citcollective.wordpress.com/ Oder schreiben Sie uns für weitere Fragen ein eMail an: cit.collective@gmx.at

Bei der grünen Wiener Vize-Bürgermeisterin und amtsführenden Stadträtin für Stadtplanung kann ebenfalls um Informationen angefragt werden: maria.vassilakou@wien.gv.at Außerdem kann auch direkt die Grundstückseigentümerin (office@wienholding.at) und die von ihr beauftragte Gesellschaft für die Durchführung des Planungsverfahrens (wien@stadtland.at) kontaktiert werden.

CIT-Collective, Wien, 11. Oktober 2012

Stadt Selber Machen – Ideenaustausch zum Gaswerk Leopoldau

11.10.2012 17:00 | Urbanize-Festival-Zentrale (Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien)

Stadt Selber Machen – Konkret: Workshop Wunschproduktion/Ideenaustausch zum Gaswerk Leopoldau

Als Gegenentwurf zum vor Kurzem angelaufenen „Offenen Planungsprozess“ der Stadt bzw. einer beauftragten, privaten Entwicklungsgesellschaft für das Gaswerk Leopoldau, lädt das cit.collective zum ersten offenen Ideenaustausch für Alle ein. Ohne die Zugangsbeschränkungen von Kammermitgliedschaft oder schon geschaffenen Referenzprojekten sollen sich alle Personen mit ihren großen oder kleinen Ideen einbringen können. Der Workshop orientiert sich an anderswo erfolgreich stattgefundenen langfristigen und inklusiven Prozessen der Beteiligung, wie z.B. „Wunschproduktion“ in Hamburg.

Einladung: Reden wir über’s Gaswerk Leopoldau!

Stadt selber machen – Gaswerk Leopoldau selber machen: Mitdiskutieren!

Vor ca. 3 Wochen eröffnete die Stadt Wien relativ still ein „offenes Planungsverfahren“ für das Gaswerk Leopoldau. Aus den unterschiedlichsten Gründen aber kann nur eine kleine Gruppe von Menschen mitreden. Außerdem sind sehr viele Paramenter schon vorgegeben: Der Gestaltungsspielraum ist eng.

Daher riefen wir als cit-collective über das Internet dazu auf, Meinungen und Ideen auf vielfältige Art und Weise an die Verantwortlichen zu schicken und die Information zu verbreiten. Mittlerweile formieren sich durch die gestreute Information Gesprächsrunden, Interessensgruppen und kreative Workshops, um diesen Teil unserer Stadt aktiv mitzugestalten.

Besonders das Urbanize-Festival, das zufällig momentan stattfindet und sich mit Stadtentwicklung und Stadtgestaltung beschäftigt, scheint einen sehr geeigneten Rahmen für Austausch und Diskussion zum Thema zu bieten. Daher laden wir herzlich zu den folgenden Veranstaltungen ein und bitten um Weiterleitung an andere Interessierte:

  • MITTWOCH, 10.10.12, 13:00 Uhr, Deopt (Breite Gasse 3, 1070 Wien), Workshop: Nichts tun ist auch keine Lösung
  • DONNERSTAG, 11.10.12, 17:00 Uhr, Festivalzentrale (Schraubenfabrik, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien): Workshop Wunschproduktion/Ideenaustausch zum Gaswerk Leopoldau

Wer sich für weitere regelmäßige Informationen interessiert: Bitte ein eMail mit dem Betreff „Newsletter“ an cit.collective@gmx.at