The CIT Collective

WAS und SEIT WANN? Seit dem Sommer 2011 formiert sich das CIT COLLECTIVE als ein beweglicher Sammelpunkt rund um Leerstandsinitiativen, kulturelles, künstlerisch und aktivistisches Engagement im öffentlichen Interesse und Akteure aus der kritischen Stadtforschung und -praxis.

CIT kooperiert interdisziplinär mit Menschen, die durch kulturelle und künstlerische Interventionen urbane Veränderungen vorantreiben. Hier und da trifft sich ein sich immer wieder neu zusammensetzender Kern des losen Kollektivs in Wien; im Internet forscht, diskutiert und tauscht sich die Kerngruppe permanent aus, hält und knüpft Kontakte in der ganzen Welt. Wir analysieren Raumverhältnisse – die Politiken des Raums – verarbeiten und thematisieren diese medial. Wir bringen Menschen zusammen, welche Raum nutzen und umwandeln wollen. Wir bieten Lösungsvorschläge an und arbeiten daran mit.

Wir setzen dabei auf Grund unserer vielfältigen Expertisen auf mehreren Ebenen an:

  1. über politischen Diskurs, den wir suchen und initiieren, mit BürgerInnen und PolitikerInnen
  2. über Pressearbeit, Publikationen, Workshops, Universitäts-Seminare, Vorträge, Diskussionsrunden
  3. Künstlerische Arbeiten, die sich mit dem Feld Inklusion, öffentlicher Raum, Urban Commoning auseinandersetzen und Möglichkeiten wie auch Perspektiven eröffnen

ZIELE? Uns allen gemeinsam ist ein Bekenntnis zu Alternativen und Emanzipation. CIT steht für Veränderungsoffenheit, Inklusivität, Mitbestimmung, Zugänglichkeit, Chancengleichheit! Darüber hinaus teilen wir einen kritisch-analytischen Blick auf die neoliberale und kapitalistische Verwertung von urbanen Räumen. Die gemeinsame Vorstellung der Möglichkeit, Notwendigkeit und Umsetzbarkeit einer ANDEREN Stadt bindet uns als fluide Gruppe zusammen und gibt uns Halt um Initiative zu ergreifen:

CIT steht für CULTURE IS TRANSFORMATION! CIT betreibt offenes Engagement für die kollektive Aneignung und Demokratisierung von Stadtnutzung, sowie Teilhabe an den städtischen Ressourcen und der Möglichkeit zur Mitgestaltung und Mitbestimmung geteilter urbaner Lebensräume. Kurz: Wir engagieren uns für Stadtentwicklung als gesellschaftlich öffentliche Angelegenheit und allgemeines Grundbedürfnis.

EINE INITIATIVE FÜR URBANE COMMONS. 

Stadt als urban common stellt konkrete Utopien als Freiräume des Denkens und Handelns der gegenwärtigen in abgesteckte Territorien zersplitterten und nach Einflussbereichen und Einkommensunterschieden aufgeteilten Stadt entgegen. Urban Commoning versteht die Stadt als Gemeinschaftsprojekt zur Herstellung und Erhaltung einer offenen Zugänglichkeit und allgemeinen Chancengleichheit zu allen gesellschaftsrelevanten urbanen Bereichen: zu Räumen und ihren Qualitäten in gleicher Weise wie zu Entscheidungsfindungen und Machtbildungsprozessen.

Die Urbane Praxis der „Commons-Idee“ versteht somit Stadtentwicklung als Organisierungsprozess derer, die die Stadt bewohnen und nutzen und sie aus ihren Bedürfnissen heraus entwickeln wollen. Urban commoning bedeutet also: Stadt selber machen! Mitreden, wie unsere Stadt gebaut wird, Mitgestalten was unsere Zukunft wird, sich nicht einfach ausschließen lassen.

…dafür braucht es: Orte, an denen man Konflikten Zeit und Raum gibt, sie auszutragen; in denen Kulturen des Miteinanders gelebt werden können und sich Räume mit Lebensqualität durch soziale und kulturelle Aneignungsprozesse stets neu herausbilden können.

 

WIE WIR AGIEREN? Wir sind ein Kollektiv für die Erforschung neuer Formen von Raumproduktion.

Uns bindet das zusammen, was uns gemeinsam interessiert. Wir sind keine Gruppe oder Gemeinschaft, die nur der Gemeinschaft wegen existiert. Eher verfolgen wir gemeinsame Ziele. Dass wir als Individuen daneben noch viele andere Dinge tun, kennen und können und auch Teil anderer Kollektive sind, kann das CIT-Collective nur stärken. Drücken wir es wissenschaftlich aus, so sind wir multi- und interdisziplinär; anders ausgedrückt könnten wir auch sagen: Wir haben verschiedene Hintergründe. In unserer Arbeitspraxis äußert sich dies daran, dass wir relativ fokussiert an unseren Projekten arbeiten – auch wenn jedeR eine eigene Arbeitsmentalität mitbringt.

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Als Kollektiv haben wir einige gemeinsame und sehr viel individuelle Erfahrungen. Gemeinsam oder als Einzelne kennen wir uns aus in den Dschungels und Mühlen der Bürokratie rund um Planungen, Einreichungen, Wettbewerbe, kritische Forschungsdiskurse und -Institutionen. Wir sind sowohl gewohnt, zermürbende Amtsstrukturen abzuschreiten, als auch in Selbstorganisation Projekte und nachhaltige Strukturen auf die Beine zu stellen. Wir kommunizieren als Gruppe in direkten Besprechungen und Cyberspaces. Aufkommende Aufgaben erledigen wir in kleinen Arbeitsgruppen oder allein; sprechen aber Ergebnisse konsensual ab und arbeiten Rückmeldungen ein.

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Als fluide Gruppe sind wir prinzipiell offen für Neue, allerdings erleichtert uns neben allem Alltagsstress die gewisse Kontinuität eines Kernteams das Funktionieren. Selbst etwas befremdet von dieser uns eigentlich eher wesensfremden Abschottung sind wir auf der Suche nach Formen der Zusammenarbeit, Kommunikation und Organisation, um größeren Massen als gut organisierte Struktur unsere Ideen, Vorarbeiten und Aufgaben übertragen zu können.

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Wir arbeiten medial – in Schrift, Bild, Ton und Film. Wir führen politische Verhandlungen. Wir verstehen uns als DIY-Menschen mit gewisser Kompatibilität für TechnokratInnen. Unsere Hauptaufgaben bestehen im Konzeptualisieren, wo wir Visionen spinnen, im Netzwerken, Netzwerken und nochmals Netzwerken, wo wir unser Fundament festigen, Wege in alle Richtungen ausbauen und ständig neues Material geliefert bekommen. Wir vernetzen uns in der Stadt und weit über sie hinaus. Wir tragen unsere Gedanken in Konzepten und Blog-Inhalten nach Außen, bereiten Pressekonferenzen vor und halten Kontakt zu JournalistInnen. Mit bestimmten Abteilungen und Amtsstuben stehen wir zwecks Informationsfluss oder Verhandlungsaussichten in Verbindung.

.KONTAKT: cit.collective [at ]gmx.at

FB: „CIT-Collective“
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